Linktipp: Einfache Sprache – Erde und Menschen

Das Klima auf der Erde verändert sich.
Es wird immer wärmer.
Viele Tiere und Pflanzen können auf der Erde nicht mehr gut leben.
Für beides sind wir Menschen verantwortlich.
Wir verändern die Erde stark, machen zu viel Müll
und produzieren zu viele schädliche Gase.

Wir Menschen können das aber auch ändern.
Wir können etwas für das Klima, die Umwelt und gegen den Müll tun.
Menschen können auf der Erde auch vieles zum Guten verändern.
Viele haben schon damit angefangen.

In diesem Heft wird in einfacher Sprache erklärt, wie sich das Klima verändert.
Sie erfahren auch etwas über Tiere und Pflanzen,
die es kaum noch gibt.
Es erklärt auch Ideen,
was Menschen für das Klima und die Umwelt tun können.
Darüber sollten wir Menschen jetzt sprechen,
damit wir noch lange auf der Erde leben können.

Barrierefreies PDF & Hörbuch
der Bundeszentrale für politische Bildung:
https://www.bpb.de/shop/lernen/einfach-politik/332217/erde-und-menschen

einfach POLITIK:
Die Hefte und Hörbücher erklären Politik in einer einfachen Sprache. Sie sind verständlich für alle – auch für Menschen, denen das Lesen schwerfällt oder die Deutsch lernen. Die Sätze sind kurz, Fachwörter werden erklärt. Die Hefte haben eine große Schrift und sind übersichtlich gestaltet. Hefte und Hörbücher sind geeignet für zuhause, aber auch für die Nutzung in Schule und Erwachsenenbildung.

24.9.21 STATION 6 – Ausstellung „das wERDEn aus dem nICHts ist leben“ in der Färberei, Wuppertal

Für Freitag, den 24. September lud plan e: planet erde in die Färberei ein:
Der Abend erkundete in vielseitigen Annäherungen das Zusammenspiel von ERDE, BODEN, KUNST und LEBEN.

Gisela Kettner und Andrea Franke

Zuerst stellte die Vernissage in der Färberei die Ausstellung „das wERDEn aus dem nICHts ist leben“ der Künstlerinnen Gisela Kettner und Andrea Franke vor und eröffnete sie mit musikalischem Klängen von André Füsser (Materialklang) und einer Forschungsstation Bodenleben mit Michael Felstau.

All dies lud zu Erderfahrungen, Austausch und Gesprächen ein, mit dem plan e-Kernteam, Vertreter*innen der plan e-Stationen und allen Interessierten.

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5.9.21 MIDIDSSAGE – Offenes Atelier auf dem Hof des ADA

15-18 UhrOffenes Atelier: Die Rechte der Pflanzen

Bei der Druck-Werkstatt mit Gisela Kettner kann man nachmittags jederzeit einsteigen. Die begleitende Pflanzentausch- und Saatgutbörse zeigt uns auch unter dem Digital-Mikroskop die Vielfalt unserer Wild- und Nutzpflanzen auf. Ein Zeichen-Workshop mit Mansa Sabaghian widmet sich der „Pfanzlichen Ornamentik, Geometrie und Kunst in iranischer Architektur“.

Alle halbe Stunde geben kurze Geschichten, Musik und kreative Inpulse rund um unseren grünen Planeten künstlerische Anregungen.

15-20 Uhr –Der INSEL Kulturgarten wird an diesem Tag sein erstes Hochbeet bekommen . Dazu brauchen wir von Euch einen Beutel rohe Gartenerde aus Eurem Garten, mit all den darin enthaltenen verborgenen Samen oder eure besondere Pflanzenspende für uns.

Erde, Pflanzen, Kunst:
Wunderbar hat sich mit offenem Atelier, Lesung, Musik, der Erforschung kurioser Welten der Samen und Pflanzen, Performance-Aktionen, erstem Hochbeet hat vieles zusammengefügt direkt hinter dem cafeada für einen zukünftigen Insel-Kulturgarten.
Wer hierfür direkt via Talbeteiligung dafür abstimmen möchte, kann das noch bis zum 22.9. unter:

https://talbeteiligung.de/topic/buergerbudget2021/thought/48061?sortcomments=created&sortcommentsdir=asc

Herzlichen Dank an alle, die dabei waren: Julia Wolff, Michael Felstau, Mansa Sabaghian, Uta Atzpodien, Gisela Kettner, Marvin Dillmann, Zafer Ferhat, Alexandra Duarte, Julia Ferrer, Berthold Schneider, Torsten Krug, Maggie Ellis, Joseph Muaka und so viele weitere Menschen.

4.9.21 – Hochbeet [plan · e]: planet erde – Heimat Wildnis

„Die Kunst ist der nächste Nachbar der Wildnis“ Karl Ganser

Nicht nur die Natur braucht Wildnisräume, die ihr überlassen werden. Auch die Kultur braucht freie Räume zur Entfaltung.

Am Sonntag, dem 5. September lädt [plan · e] im INSEL e.V./ Café ADA ab 15 Uhr zum Offenen Atelier „Die Rechte der Pflanzen“ ein. Der INSEL Kulturgarten wird an dem Nachmittag sein erstes diverses Hochbeet bekommen. Dazu sollt ihr gerne einen Beutel rohe Gartenerde aus eigenem Garten mitbringen, mit all den darin enthaltenen verborgenen Samen oder eine besondere Pflanzenspende für uns. Erzählt uns eure Geschichte zu der Erde oder Pflanze.

Anregung sind für uns zwei Kunstprojekte:

„Die Besucher sind eingeladen, sich einen kleinen „Garten“ auf dem Bürgersteig vor philomena+ anzusehen, der nicht vorgibt, ein weiterer kontrollierter Garten zu sein, in dem wilde und invasive/exotische Pflanzen stehen und nach Belieben wachsen können. Anhand dieser Pflanzen wird die Geschichte ihrer Einwanderung und die späteren Auswirkungen auf ihre Umgebung thematisiert. Und da sich die Menschen zusammen mit ihren Pflanzen ständig bewegen, sind sie auch eingeladen, ihre eigene Pflanze mitzubringen und ihre Geschichte zu erzählen.“

Übersetzt mit deepl von https://philomena.plus/…/alaa-abu-asad-1-the-assembly…/

Ein schönes Projekt direkt im Bundestag von Hans Haake, das uns zu unserem Hochbeet inspiriert hat: https://derbevoelkerung.de/

Seit 2000 sind alle Bundestagsabgeordneten eingeladen, aus ihrem Wahlkreis einen Zentner Erde nach Berlin zu bringen und um die Widmung DER BEVÖLKERUNG auszustreuen. Das im Laufe der Zeit frei wachsende Biotop soll unangetastet bleiben. Eine mit dieser Webseite verbundene Webcam liefert zwei Mal täglich ein aktuelles Bild des Innenhofes. Schauen Sie sich die Bilder der letzten 30 Tage hier an. https://derbevoelkerung.de/webcam/

28.8.21 – Heimaterde

Afghanistans erste nicht-muslimische Abgeordnete Anarkali Kaur Honaryar hätte nie gedacht, dass sie ihr Land verlassen müsste. Doch als die Taliban in Kabul einmarschierten, musste sie fliehen:
„Ich hatte nicht einmal die Zeit, eine Handvoll Erde meines Landes mitzunehmen … ein Souvenir aus meinem Land. Ich konnte am Flughafen einfach den Boden berühren, bevor ich den Flug betrat“

https://videolix.net/konnte-nicht-einmal-eine-handvoll-erde-sammeln-um-mich-an-meine-heimat-zu-erinnern-afghanistans-erste-nicht-muslimische-abgeordnete/

„Zarifa Ghafari war die einzige Bürgermeisterin Afghanistans. Dann kamen die Taliban an die Macht und ihr Leben war akut bedroht. Hier berichtet sie von ihrer Flucht – von Kabul über Pakistan und die Türkei bis nach Bonn. (…)

Ghafari: Wir konnten nichts mitnehmen. Gepäck schürt Verdacht. Ich habe die Militärmütze meines Vaters mitgenommen. Die trug er immer, als er noch lebte. Er war General, vor neun Monaten wurde er von den Taliban ermordet. Ich habe meine eigene Militäruniform mitgenommen, die aus meiner Zeit als Mitarbeiterin am Verteidigungsministerium stammt. Sie erinnert mich an die Zeit, die gut war in Afghanistan. Und ich habe eine kleine Dose voll mit afghanischem Sand mitgenommen. Ich kann nicht einschlafen, ehe ich an dem Häufchen Sand gerochen, es berührt habe.

SPIEGEL: Wie geht es Ihnen damit, plötzlich ein neues Zuhause aufbauen zu müssen?

Ghafari: Ich will kein neues Zuhause. Ich habe eine Heimat. Ich habe ein Land. Ich habe eine Gesellschaft, aus der ich komme. Das alles bleibt. Ich bin in Sicherheit, das ist gut. Dafür bin ich dankbar. Aber ich wünschte, jede Afghanin könnte eine Zarifa Ghafari sein. „
https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-frauenrechtlerin-zarifa-ghafari-im-interview-ueber-ihre-flucht-nach-deutschland-a-3ad42add-335c-43fb-b1fa-119ca51dea35

1.8.21 STATION 4 – wERDschätzung – Zahra Hassanabadi

Wir freuen uns, dass die bildende Künstlerin Zahra Hassanabadi sich mit uns auf den Weg gemacht hat, die Erde und ihre Vielfalt ins Bild zu setzen. Ihre wERDSchätzungen haben darüber hinaus einen sehr persönlichen Hintergrund, so teilt sie uns mit:

Die iranische Avantgarde-Dichterin Forugh Farokhzad schrieb in einem von ihren Gedichten: „Ich pflanze meine Hände in der Erde. Meine Hände wachsen weiter.“

Ich denke, dass mein Foto eine Übersetzung dieser Poesie in Bildsprache ist.

Im vergangenen Jahr war ich im Iran und dort habe ich 6 Monate mit meiner Mutter ganz intensiv gelebt. In dieser Zeit haben wir ausführliche Gespräche miteinander gehabt, wir haben sehr viel zusammen unternommen und ich habe sie sehr viel fotografiert.

Dieses Foto gehört zu der Serie, die ich von ihr während der Gartenarbeit gemacht habe. Die Fotos sind letzte kostbare Erinnerungen an sie. Das Schicksal hat sich anders entschieden. Einige Monate später am 30.11.2020 hat sie uns verlassen.

Ihre freie Auseinandersetzung mit der Sozialen Plastik der gemeinschaftlichen wErdschätzung des Künstlers Frank Fischer alias Freifrank erweitert unseren Blick auch auf die Pflanzenwelt in unserem Alltag. Die Pflanzen als Vermittler zwischen dem festen Boden und der windigen Luft. Sie sind die Grundlage unseres Lebens auf der Erde, sie sorgen für unseren Sauerstoff, für ein lebensbejahendes Klima. Sie bedürfen unserer Wertschätzung.

„Allein schon durch ihre Existenz verändern Pflanzen ganz global die Welt, ohne sich dabei auch nur zu bewegen, ohne überhaupt zu handeln. Sein bedeutet für sie Welt machen, und umgekehrt ist die Konstruktion von (unserer) Welt, das Weltmachen, nur ein Synonym für das Sein. Und nicht nur die Pflanzen versuchen sich in dieser Koinzidenz: Bei den Organismen ist sie noch viel eindeutiger zu sehen. Damit müssen wir diese Erkenntnis verallgemeinern und schlussfolgern, dass die Existenz jedes Lebewesens notwendigerweise ein kosmogonischer Akt ist.“

Emanuele Coccia

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung – Tag des guten Lebens – Mitmenschen

Auf dem Weg zur Tranformation unserens Zusammenlebens und zum Frieden mit der Welt bedarf es engagierter Menschen, einer nachhaltigen Bildungsarbeit und der Erfahrung von Selsbtwirksamkeit. Beim Tag des guten Lebens haben wir einige Menschen getroffen, die wir wirklich wertschätzen! Z.B. vom Friedensgarten bei der Alevitischen Gemeinde, über eine AG zu Solarmobilen, Fridays for Future und die Station Natur und Umwelt. Ein Besuch lohnt sich!

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung – Flanieren durchs Quartier – Ostersbaum

Ein Motto von wERDschätzung ist auch: „Be-Achten, Be-Gegnen, Be-Staunen, Be-Wahren“. So hat sich das Kernteam am Tag des guten Lebens auf den Weg gemacht und den Ostersbaum erkundet. Diese unsere Erde ist in der Stadt meist unsichtbar, verschwunden unter Asphalt, Pflaster und Steinen. Aber die Natur ist nicht unterzukriegen, Pflanzen besiedeln jede Ritze, jede Lücke. Manchmal geben wir ihnen zu unser aller Freude dann doch etwas Raum in den Straßen.

„Pflanzen sind die großen Magier des Lebens. Nicht nur, dass sie das Kunststück fertigbringen, Kohlenstoff und Sonnenlicht zusammen mit Wasser in Leben zu verwandeln –darüber hinaus versetzen sie offenbar auch noch ganze Meere. Pflanzen bilden Welt –und sie leben an zwei Orten–in der Erde und in der Luft. Sie sind amphibisch. Wiewohl selbst an einen Ort gefesselt, haben sie es verstanden, Wind und Insekten in ihren Dienst zu nehmen, um sich über den gesamten Erdball auszubreiten und das Antlitz des Planeten entscheidend zu prägen.“

Eine besondere Art der Wertschätzung:
#Krautschau: Die Pflanzen der Pflasterritzen entdecken

Spaziergang Nr. 2

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung Wuppertal

Die partizipative Kunst- und Mitweltaktion [plan · e]: Planet Erde ist zur Erkundung der Erde in Wuppertal unterwegs. Bunt und vielfältig – wie die Stadt – gilt es an unterschiedlichen Orten, unseren Bezug zur Erde bewußt zu machen und aufzufrischen oder herzustellen. Gärtnern, Geschichten, künstlerische Praktiken gehören dazu, wie kürzlich mitten in Elberfeld in und mit der Alevitischen Gemeinde.

[plan · e]: Planet Erde lädt weiterhin zu einem Ausschwärmen in die Quartiere der Stadt ein: Wir wollen weiterhin unsere Stadt erkunden, „Wilde Ecken entdecken“und wERDschätzungs-Rahmen auslegen und fotografieren.

12.5.21 – 100. Geburtstag von Joseph Beys – wERDschätzung in München

„so wird letzten endes, wenn man utopisch denkt [besser gesagt wenn man überhaupt denkt], die ganze welt zur akademie.“ — Joseph Beuys, 1969 Am 100. Geburtstag von Joseph Beuys hat der Künstler Freifr…

19.6.21 – Vorbereitungen Tag des guten Lebens

Viva! Gestern oben am Platz der Republik Vorbereitungen für den Tag heute, Tag des guten Lebens Wuppertal, und die Erdinstallation wERDschätzung mit Künstler Freifrank, Michael Felstau, Künstlerinnen …

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung – HUMUS-Installation des Künstlers Freifrank

wERDschätzung richtet den Blick nach unten auf den Boden, auf die Erde – es ist die Gestik, sich nach unten zu wenden und zu schauen auf welchem Urgrund wir uns bewegen, und diese beinhaltet auc…

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung Wuppertal

Die partizipative Kunst- und Mitweltaktion [plan · e]: Planet Erde ist zur Erkundung der Erde in Wuppertal unterwegs. Bunt und vielfältig – wie die Stadt – gilt es an unterschiedlichen Orten, unseren …

20.6.21 STATION 2 – wERDschätzung – Yvonne Grabowsky (XR)

Vor drei Jahren bin ich nach Wuppertal zurück gezogen, in meine alte Heimat. Der einzige Grund: Ich habe die schönen Wälder meiner Kindheit schwer vermisst – die Wälder, die durch die letzten Dü…

1.8.21 STATION 4 – Vernisage Fotoausstellung wERDschätzung Wuppertal – Mansa Sabaghian

Jeder Quadratmeter Erde hat etwas. Entdecken wir besondere Flecken Wuppertals mit den ausleihbaren wERDschätzungs-Rahmen des Künstlers Frank Fischer.Im August und September immer während der Öffnungsz…

1.8.21 STATION 4 – wERDschätzung – Zahra Hassanabadi

Wir freuen uns, dass die bildende Künstlerin Zahra Hassanabadi sich mit uns auf den Weg gemacht hat, die Erde und ihre Vielfalt ins Bild zu setzen. Ihre wERDSchätzungen haben darüber hinaus einen sehr…

21.8.21 – wERDschätzung

„Das wahre Leben der Pflanze findet unter der Erde statt. () In Wahrheit ist das, was wir Boden nennen, ein Gewebe aus sich bewegenden Pflanzenkörpern. Die Blätter da­rüber tanken nur die Energie dazu…

Tag des guten Lebens, 20. Juni von 11-18 Uhr HUMUS-Installation auf dem Platz der Republik, Wuppertal – Ostersbaum

Als besondere Aktion hatte [plan · e] den Künstler Frank Fischer alias Freifrank aus Süddeutschland eingeladen, vier Kubikmeter Humus zentral auf dem Platz der Republik in Szene zu setzen, wie er es zum Geburtstag von Joseph Beuys am 12. Mai auf dem Odeonsplatz mitten in München schon getan hat.

Die Aktion lief am 20. Juni, mitten am Tag des guten Lebens am Ostersbaum von 11 – 18 Uhr. Alle Besucher waren eingeladen, die Installation einzeln zu betreten und der Erde zu begegnen. Den reifen Humus bearbeitete und begrüßte Freifrank achtsam mit Händen und Füßen und verneigte sich auf diese Weise vor dem Boden. Acht sternförmig angeordnetete rote Läufer weisen den Weg zum Humus. Wer schon einmal frischen Waldboden oder die Erde aus einem Maulwurfshügel in der Hand hatte, kennt das haptische Erlebnis, dieses Gefühl von lebendiger Energie und den besonderen Duft. Sich mit allen Sinnen der Erde wertschätzend zuwenden ist ein Er-innern und Ver-innerlichen.

„Staunen, wertschätzen, schützen“ ist das Motto dieser Aktion, die einlädt, in ein vertieftes Wahrnehmen zu gehen und sich bewusst mit der Erde zu verbinden, sowohl als Boden, auf dem wir uns bewegen, als auch als blauen Planeten, auf dem und mit dem wir leben. Unterhalb der mit einem wERDschätzungsrahmen umrahmten Humus-Fläche leben in einer Tiefe von 30 cm 1,6 Billionen Lebewesen im Boden.

Bis heute waren über 300 Menschen auf der ganzen Welt unterwegs, um an einem Ort ihrer Wahl einen der originalen wERDschätzungsrahmen des Künstlers Freifrank auszulegen, ihre individuelle wERDschätzung durchzuführen und fotografisch zu dokumentieren. Nehmen wir vor Ort teil, machen wir mit.

Die Fotodokumente der Teilnehmenden werden später online zu finden sein, unter http://www.werdschaetzung.de

Bildrechte: Frank Fischer

Die gemeinschaftliche Aktion wERDschätzung, die Frank Fischer 2018 gestartet hat, basiert auf dem erweiterten Kunstbegriff nach Beuys und führt den Ansatz der Sozialen Plastik weiter zur Idee einer „Ökologischen Plastik“: Mensch und Natur verbunden in gestaltender Lebendigkeit. Die Erde ist unsere lebensnotwendige Grundlage, erhalten und fördern wir sie.

Übrigens: Nach dem Tag des Guten Lebens darf im hinteren Bereich vom ADA-Platz dann Humus abgeholt werden für das eigene Beet.

Mit herzlichem Dank an die Förderer:
Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) „NEUSTART KULTUR“, Gesellschaft Lebendige Landwirtschaft gGmbH, renaissance Immobilien und Beteiligungen Aktiengesellschaft und das Kulturbüro Wuppertal.